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Wald & Biodiversität

Artenvielfalt

Klimakrise und Zukunft

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Wald & Biodiversität

Warum ist Vielfalt im Wald aktuell und
in der Zukunft besonders wichtig?

Der Wald ist wichtig für die Biodiversität

Der Wald prägt die Landschaft in Österreich und ist die Heimat für über 67.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Die große Zahl an Arten bedingt sich durch Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Waldgemeinschaften. Jede Region, jede Höhenlage, jede Waldform ist einzigartig und bietet unterschiedliche Lebensbedingungen und ökologische Nischen für die Tierwelt. Die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder hat diesen Schatz über viele Generationen bewahrt. Über 4.000 Arten in Österreich sind durch Umwelteinflüsse, Klimakrise und Flächenverbrauch durch den Menschen massiv unter Druck geraten. Dem Wald kommt dadurch als Zufluchtsort für die Biodiversität eine große Bedeutung zu.

Die Biodiversität ist wichtig für den Wald

Umgekehrt ist aber eine hohe Biodiversität wichtig für den Wald, da er dadurch klimafitter und weniger anfällig für Krankheiten, Schädlinge und Extremwitterung ist.

Der Wald hat für die Biodiversität in Österreich große Bedeutung und durch den Flächenverbrauch des Menschen steigt die Bedeutung noch weiter an. Dabei ist der Großteil des österreichischen Waldes mit 96% eine Kulturlandschaft und daher vom Menschen mit geprägt. Durch die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die auch durch ein strenges Forstgesetz verankert ist, konnte die Artenvielfalt im Wald bewahrt werden. Der enge Bezug, der familiäre Hintergrund und die kleinteilige Strukturierung des Waldbesitzes sind ein großer Vorteil und eine Hoffnung für die Biodiversität. Denn die Familienwaldbetriebe schauen auf ihren Wald auch in Zukunft, so wie sie es bereits seit vielen Generationen tun.

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Artenvielfalt im Wald

So vielfältig wie die Landschaft

Die Landschaft in Österreich ist schön und abwechslungsreich. Die Landschaft ist alpin und durch den Wald geprägt. Der Wald bedeckt beinahe die Hälfte der Gesamtfläche Österreichs.

Der Wald birgt eine große Artenvielfalt, wie sie abwechslungsreiche und oft extrem unterschiedliche Lebensbedingungen widerspiegeln. Für über 67.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten ist der Wald Heimat aber auch Zufluchtsort, weil angestammte Lebensräume für viele Arten immer rarer werden.  Jede Region, jede Höhenlage, jede Waldform ist einzigartig und bietet unterschiedliche Lebensbedingungen und ökologische Nischen für die Tier- und Pflanzenwelt.

Der Wald in Österreich ist aber auch aufgrund seiner mosaikartigen Verteilung wichtig für die Biodiversität. Der Wald ist nicht nur Heimat und Zufluchtsort für viele Arten, sondern auch Wander- und Bewegungsraum und erleichtert oder ermöglicht den Erhalt der Genpools in den Arten.

Waldgesellschaften

Österreich ist ein landschaftlich sehr vielfältiges Land und eines der waldreichsten Länder Europas. Dabei ist die Landschaft sehr stark alpin geprägt. Aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen, Geländeformen und Böden aber auch Höhenlagen gibt es eine Vielzahl an natürlichen Waldgesellschaften. Es gibt etwa 118 Waldgesellschaften in 22 Wuchsgebieten. In Österreich überwiegen natürliche Waldgesellschaften, die aus zwei oder mehr Hauptbaumarten aufgebaut sind.  

Jede dieser Waldgesellschaft hat sein eigenes Tierleben, eigene Pflanzengesellschaften, Pilze, Flechten, Moose und auch das Leben der Mikroorganismen, das noch wenig erforscht, aber wichtig für das Funktionieren des Ökosystems ist.

Diese Vielfalt ist ein großer Schatz und liegt darin begründet, dass ein großer Teil der Waldgesellschaften natürlichen Ursprungs ist. Die Nutzung erfolgt über viele Generationen nachhaltig und naturnah. Familienwaldbestriebe achten auf diesen, ihren Schatz.. Dazu gibt es auch das in Europa einzigartige „Naturwaldreservate-Programm“, um diese Vielfalt dauerhaft zu erhalten und auch beforschen zu können. 

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Jeder Baum
ist eine Welt für sich

Von der Wurzel bis zur Krone

Jeder einzelne Baum ist ein Universum für sich. Von den Wurzeln mit den Bodenorganismen, Bodenbewohnern und Pilzen, den begleitenden Pflanzengesellschaften über den Stamm, den Ästen und seinen Bewohnern und Gästen bis hin zur Baumkrone und den Blättern, bietet jeder Baum und jede Baumart Zuflucht und Nahrung.

Wie vielfältig das Leben in einem einzelnen Baum sein kann, zeigt die Eiche als Baum mit der größten erforschten Artenvielfalt. Sie ist Lebensraum für Vögel, Insekten und kleine Säugetiere. 400 Schmetterlinge, 100 weitere Insekten und 1.377 Käferarten sind auf die Eiche angewiesen.

Aber auch alle anderen Baumarten haben ihre eigene spezifische Fauna und Flora, die überdies regional und standortbedingt sehr unterschiedlich sein kann. So ist jeder Baum einzigartig und eine Welt für sich.

Die gesamte Lebensspanne und darüber hinaus

Bemerkenswert ist auch, dass sich das Leben rund um einen Baum während seiner Lebenszeit auch sehr stark ändert. Vom Sämling bis zum ausgewachsenen Baum ändert sich das Zusammenleben zwischen den Arten grundlegend. Die Zeiträume in denen sich dieser Wandel vollzieht, sind für uns Menschen dabei kaum zu erfassen, weil sie über viele Generationen andauern. Je nach Baumart werden Bäume hunderte Jahre alt, manche Exemplare weit über 1.000 Jahre. Aber selbst wenn das Leben des Baums endet, ist er für viele Arten Lebensgrundlage. Totholz wurde längst in seiner Rolle für die Biodiversität erkannt und wird in der naturnahen Bewirtschaftung berücksichtigt und gezielt eingesetzt.

Die Kulturlandschaft Wald

Wie die Artenvielfalt bewahrt wird

Wenigen Menschen ist bewusst, dass der Wald in Österreich zum überwiegenden Teil keine ursprüngliche Natur sondern eine Kulturlandschaft ist. Das liegt vermutlich daran, dass uns der Wald, wie wir ihn in Österreich kennen, sehr naturnah wirkt.

Genau darin liegt auch das Geheimnis des österreichischen Waldes. Er wird möglichst schonend und vor allem auch nachhaltig bewirtschaftet. In vielen Wäldern sind die Eingriffe des Menschen kaum wahrnehmbar. Und dennoch finden sie statt und sind auch notwendig. War es bisher die Aufgabe des Menschen, den Wald in seinen vielfältigen Formen und Aufgaben zu erhalten, so ist es aktuell die größte Aufgabe, den Wald klimafit zu machen. Hier braucht der Wald massive Unterstützung, da der Klimawandel so schnell fortschreitet, dass der Wald sich nicht schnell genug wandeln kann.

Durch den Wechsel von Baumarten und deren größere Durchmischung, durch gezielte Stärkung mit Totholz und anderen Hotspots der Biodiversität, wird der Wald robuster gemacht.

 

Schutz der Arten durch Waldnutzung

Die breite Nutzung des Waldes in Österreich ist die Rettung für den Wald uns seine Arten. Der notwendige Wechsel der Baumarten, die Verjüngung und die höhere Durchmischung erfolgt durch die Unterstützung des Menschen viel schneller als in einem Naturwald. Durch die Bewirtschaftung des Waldes und die Maßnahmen, ihn klimafit zu machen, wird viel Zeit gewonnen. Zeit, die der Wald unbedingt braucht, wenn wir ihn als Lebensraum und nachhaltige Ressource erhalten wollen.

 

Schutz der Arten durch Besitz

Ein wichtiger Grund, warum der Wald so vielfältig ist, und die Chance, ihn für die Nachwelt zu erhalten, ist die große Zahl und die Kleinstrukturiertheit des Besitzes. Der enge Bezug zum Wald, der familiäre Hintergrund und die lange Tradition über viele Generationen haben den Wald in Österreich geprägt und sie sind auch der beste Garant dafür, dass die Herausforderungen durch die Klimakrise bewältigt werden können. Denn die Familienwaldbetriebe kennen ihren Wald wie kein anderer und sie schauen auf ihren Wald und die Artenvielfalt darin.

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Der Wald

Unsere Chance
für die
Zukunft

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Klimakrise

Der Wald im Umbruch

Die mit Abstand größte Herausforderung für den Wald stellt die Klimakrise dar. Dies gilt auch für die Artenvielfalt, die der Wald beherbergt.

Der Wald ist wie ein großer Organismus und im ständigen Wandel begriffen. Er ist damit auch anpassungsfähig. Leider ist die Geschwindigkeit, mit der sich das Klima ändert, so groß, dass insbesondere die Vegetation und die Bäume bzw. der Wald als Gesamtes nicht schnell genug reagieren können. Der Verlust großer Waldflächen ist die Folge, wie wir sie leider bereits durch Extremwitterungen und Borkenkäferbefall in manchen Regionen aktuell haben.

Generell ist aber längst in allen Regionen, Höhenlagen und Waldtypen der Klimawandel deutlich spürbar. Tatsächlich ist dieser Wandel schon viel früher erkannt worden. Bereits vor 40 Jahren wurde begonnen, intensiv zu forschen, Maßnahmen zu konzipieren und konkret anzuwenden.

Heute kann der Mensch mit einer Vielzahl an Maßnahmen, aber vor allem einer langfristigen Strategie der Waldentwicklung gegensteuern und viel für den Wald und die Artenvielfalt tun.

Der Erfolg ist ungewiss

Ob all die Bemühungen für Klimaschutz und Biodiversität im Bereich des Waldes von Erfolg gekrönt sein werden, hängt wohl davon ab, wie groß die Klimaveränderung ausfällt. Hier gilt: je weniger desto besser. Es bedarf daher aller Bemühungen, um das Schlimmste abzuwenden. Der Wald und die Nutzung von Holz können dabei insbesondere in Österreich eine wichtige Rolle spielen.

Flächenverbrauch außerhalb des Waldes – der Wald kann nicht alles leisten

Eines der größten Probleme in Österreich für die Biodiversität insgesamt ist der enorme Flächenverbrauch durch den Menschen. Auch wenn es im Wald mit der Artenvielfalt  gut bestellt ist und auch die Zeichen der Zeit erkannt wurden, die Waldflächen können den Verlust von artenreichen Flächen im offenen Land nur zum Teil kompensieren. Vor allem hoch spezialisierte Arten finden aufgrund ihrer spezifischen Anforderungen im Wald nur bedingt Zuflucht.

Dabei geht es hier primär nicht um die Inschutzstellung von Flächen, sondern um das Stoppen der Verbauung der Flächen. Eine ganz gezielte Bewirtschaftung der Flächen mit Hilfe eines Habitatmanagements ist für die Artenvielfalt förderlich. Sogar intensiv bewirtschaftete Flächen sind weniger ein Problem als immer mehr verbaute Flächen, die biologisch tot sind.

Dies beginnt mit der Pflasterung und Betonierung des eigenen Gartens und endet mit großflächiger Verschwendung wertvoller Flächen für Straßen, Zersiedelung und Bauten.

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Kulturlandschaft Wald ist

Klimaschutz
Klimaneutralität
Zukunftsperspektive

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Notwendiger Wandel

Der natürliche Wandel im Lauf der Zeit

Der Wald kann wie ein großer Organismus auf Änderungen reagieren und ist im ständigen Wandel begriffen. Der Wald in Europa und Mitteleuropa hat dabei immer wieder massive Änderungen erfahren, ist großteils in den Eiszeiten verschwunden und wiedergekehrt. Die Unterschiede im Klima während der Eiszeiten waren extrem, aber sie erfolgten mit viel geringerer Geschwindigkeit über Jahrtausende hinweg. Dadurch konnte die Natur besser darauf reagieren. Dennoch sind viele Arten verschwunden, aber andere haben deren Platz eingenommen. Ein Beispiel ist hier die Douglasie, die bei uns vor den Eiszeiten heimisch war, aber in Europa ausgestorben ist und nun aufgrund ihrer Trocken- und Hitzerobustheit als ein Hoffnungsträger für unsere heimischen Wälder gilt.

Wie der Wald klimafit wird

Der Wald, wie wir ihn heute in Österreich kennen, ist vom Menschen mitgeprägt. Genau das ist auch eine große Chance für den Wald. Durch die Bewirtschaftung des Waldes und gezielten Maßnahmen für die Robustheit des Waldes kann er viel schneller klimafit gemacht werden, als dies durch rein natürliche Anpassung möglich wäre. Dabei spielt die Biodiversität eine große Rolle für die Robustheit und Klimafitness eines Waldes. Die größere Durchmischung mit Baumarten und robuster Vertreter ist dabei eine wichtige grundlegende Strategie ebenso wie der gezielte Einsatz von Totholz, Trittbiotopen und vielen anderen Maßnahmen für die Stärkung der Biodiversität.

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Naturschutz

Behördlich verordneter Naturschutz

Ein kleiner Teil des österreichischen Waldes ist unter Vollschutz gestellt. Dies bedeutet, dass dieser Wald nicht bewirtschaftet werden darf. Dies bedeutet aber auch, dass er nur unter ganz bestimmten Bedingungen für Erholungssuchende betreten werden darf. Diese unberührten Wälder befinden sind in der Regel in Kerngebieten von Nationalparks und Biosphärenparks und gelten auch als Rückzugs- und Ruheraum. Der Großteil der Waldflächen in Schutzgebieten (z. B. Natura 2000-Gebiete) wird aber unter bestimmten Auflagen naturnah und schonend bewirtschaftet. Neben den Nationalparks gibt es eine große Anzahl deutlich kleinerer Schutzgebiete in Österreich. Laut Umweltbundesamt gibt es aktuell 478 Naturschutzgebiete.

 

Vertragsnaturschutz

Der Vertragsnaturschutz, der speziell für kleine Flächen große Bedeutung hat, ist das zukunftsweisende Modell, das die Leistung der Waldbewirtschafter:innen entsprechend berücksichtigt. Dabei werden Flächen von den Besitzer:innen freiwillig und auf Basis von Verträgen außer Nutzung gestellt bzw. ganz bestimmte Bewirtschaftungsmaßnahmen umgesetzt (Habitatmanagement). Der Verein BIOSA widmet sich dieser interessanten Alternative. Dieser Naturschutz bindet die Eigentümer:innen von wertvollen Flächen stärker ein und berücksichtigt deren Erfahrungsschatz. Durch dies Art des Naturschutzes wird auch der Tatsache entsprochen, dass die Eigentümer:innen ohnedies die Naturschätze erhalten haben, die es zu schützen gilt.

 

Zertifizierte Waldflächen

Wenngleich für eine Nutzung vorgesehen, stellen für Nachhaltigkeit und naturnahe Bewirtschaftung zertifizierte Flächen wie PEFC einen Schutz und Stärkung der Biodiversität dar, der sogar laufend evaluiert und weiterentwickelt wird. Der hohe Anteil zertifizierter Flächen in Österreich zeigt den hohen Stellenwert, den Nachhaltigkeit, aber auch Biodiversität bereits in der Forstwirtschaft genießen. Die Schutz- und Förderwirkung durch große Flächen sind von zentraler Bedeutung für die Biodiversität insgesamt.

Biodiversität als Werkzeug

Robuste und klimafitte Wälder durch Artenvielfalt

Biodiversität stärkt den Wald, macht ihn flexibler und robuster gegenüber Umwelteinflüssen und auch fitter gegenüber großen Veränderungen wie der Klimakrise. Der Wald als Gesamtes kann besser und schneller reagieren, Ausfälle können besser kompensiert werden, Krankheiten und Schädlinge können besser in den Griff bekommen werden oder werden erst gar nicht zu einem flächigen Problem.

Die Artenvielfalt in einem Wald kann durch eine langfristige Strategie in der Besetzung durch größere Durchmischung und mehr Baumarten ebenso gestärkt werden wie durch viele weitere z. T. klein und unbedeutend erscheinende Maßnahmen. Totholz und Totholzbäume, als vielfältiger Lebensraum für Organismen und Nützlinge, sind Beispiele, wie mit wenig bis keinem Aufwand im Wald Arten wieder eine Heimat finden und die Vielfalt gestärkt wird.

Zu diesem Thema haben sich bereits ein dichtes Fortbildungsangebot, Initiativen und Projekte in Österreich etabliert.

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Wissensvermittlung

Erfahrung und Know-how

Entsprechend der Bedeutung in vielerlei Hinsicht gibt es in Österreich eine große Zahl von universitären Einrichtungen, Schulen und Ausbildungsstätten sowie ein dichtes und breites Fortbildungsangebot von Fachverbänden und Forschungseinrichtungen. In den letzten Jahren nehmen die Themen Biodiversität, Klimafittness und Klimaschutz eine zentrale Rolle ein und stellen einen Schwerpunkt dar.

Die Forschung ist Wegbereiter für neue Erkenntnisse. Österreichs Bildungsangebot für Forstwirtschaft und generell zum Thema Wald zeichnet sich nicht nur durch hohen Innovationsgrad, sondern auch durch seine Praxisnähe aus. Wir haben dem Fortbildungsbereich einen eigenen Bereich gewidmet.

Bildungsangebot zum Thema Wald

Projekte und Initiativen

Mitmachen und Nachahmung erwünscht!

Nicht zuletzt wegen der großen Herausforderungen, die auf den Wald zukommen, aber auch wegen der Verantwortung, welche die Waldbesitzer:innen spüren und wahrnehmen, gibt es eine große Zahl an Initiativen, Projekten, Vereinen, Einzelpersönlichkeiten und Institutionen in Österreich, die sich für die Zukunft des Waldes aktiv einsetzen. Die Themen reichen vom Wissensaustausch, Aus- & Fortbildung für Klimaschutz, Biodiversität, Waldbewirtschaftung und klimafitter Wald bis hin zu Aufforstung, Pflege, touristischen Projekten und sozialen Initiativen rund um den Wald. Wir stellen in einem eigenen Bereich ein paar besondere Beispiele vor.

Wald & Zukunftsprojekte

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Schon gewusst?

Der Wald ist wichtig für die Biodiversität

Der Wald spielt für die Biodiversität Österreichs aufgrund der vielen Arten, aber auch durch seinen großen Flächenanteil, eine große Rolle. Er ist Heimat und Zuflucht für über 67.000 Arten. Es gilt, diesen wertvollen Lebensraum zu erhalten.

Die Biodiversität ist wichtig für den Wald

Eine hohe Biodiversität macht den Wald robuster und klimafitter. Ein größere Durchmischung der Baumarten erhöht die Biodiversität und verringert die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten, Schädlingen und Extremwitterung.

Klein aber oho!

Die kleinteilige Struktur des Waldbesitzes, der enge Bezug der Waldbesitzer:innen zum Wald und der familiäre Hintergrund sind mit eine Ursache, warum der Wald in Österreich so vielfältig ist und gleichzeitig Garant dafür, dass es so bleibt.

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Totholz für Artenvielfalt im Wald
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Rechte & Produktion

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