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Apr. 23, 2025 | Fakten und Wissen, Waldgeschichten für Kinder

Hast du schon mal von einem Tier gehört, das den halben Winter verschläft? Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern richtig tief – fast sieben Monate lang? Willkommen im Leben des Siebenschläfers!
Der Siebenschläfer ist ein kleines, flauschiges Tier mit großen schwarzen Augen, einem buschigen Schwanz und einer Vorliebe für alte Bäume. Er ist etwa so groß wie dein Lineal und sieht ein bisschen aus wie ein Mini-Eichhörnchen.
Sein Name kommt nicht von ungefähr: Von Oktober bis Mai macht er Winterschlaf. In dieser Zeit schlägt sein Herz nur noch ganz langsam – etwa fünfmal pro Minute – und seine Körpertemperatur sinkt fast auf Null.
Der Siebenschläfer lebt am liebsten in Laub- und Mischwäldern, wo es viele alte Bäume mit Höhlen gibt. Dort baut er sich ein gemütliches Nest aus Moos und Laub. Nachts wird er aktiv und klettert flink durch die Äste, auf der Suche nach Nüssen, Bucheckern und Beeren.
Dabei tut er viel Gutes für den Wald:
Er frisst Insektenlarven, die jungen Bäumen schaden könnten.
Wenn er Nüsse vergräbt und vergisst, wachsen daraus neue Bäume.
Und wenn er seine Höhle verlässt, ziehen oft andere Tiere wie Fledermäuse oder Vögel ein.
Siebenschläfer sind sehr scheu. Am Tag sieht man sie kaum. Aber:
Vielleicht entdeckst du eine angefressene Haselnuss mit einem runden Loch – ein echter Siebenschläfer-Fraß!
Die anderen Tiere im Wald hören nachts sein leises Fiepen oder Schmatzen – dann ist er gerade unterwegs.
Förster mögen Siebenschläfer, denn sie zeigen, dass ein Wald gesund ist. Deshalb achten sie darauf, auch alte Bäume mit Höhlen stehen zu lassen – als Zuhause für die kleinen Schlafkünstler.
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