Waldgeschichten-Botschafter Toni Streif weiß: Früherkennung des Borkenkäfers entscheidet über Stabilität oder großflächigen Schaden im Wald. Besonders der Buchdrucker (Großer Achtzähniger Fichtenborkenkäfer) kann sich bei für ihn günstigen Bedingungen rasch vermehren. Wird die erste Generation nicht rechtzeitig entdeckt, drohen massive Bestandsverluste.
Typische Anzeichen für Borkenkäferbefall:
- Verfärbte, fahle oder rötliche Kronen.
- Bohrmehl am Stammfuß, in Rindenschuppen oder auf Spinnweben.
- Harzperlen („Harztröpfchen“) am Stamm oder im Kronenansatz.
- Abfallende Rinde bei fortgeschrittenem Befall.
Was ist bei Befall zu tun?
- Befallene Bäume rasch markieren.
- Zeitnah aufarbeiten.
- Holz schnellstmöglich aus dem Wald abtransportieren.
Warum ist Schnelligkeit entscheidend? Weil sich der Käfer innerhalb weniger Wochen weitervermehrt und benachbarte Bäume befällt. Konsequentes Monitoring und rasches Eingreifen reduzieren wirtschaftliche Schäden und schützen angrenzende Bestände.
Regelmäßige Bestandskontrollen sind daher ein zentrales Instrument im Borkenkäfer-Management.
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