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    Österreichischer Staatspreis Holzbau 2026

    Jan. 9, 2026 | Aus dem Leben

    Ein Bürogebäude in Natters. Ein Baumhaus in Wuschan/Dobl-Zwaring in der Steiermark. Ein Holzparkhaus im Innkreis. Schulen, Kindergärten, Wohnbauten in ganz Österreich … Was all diese Projekte verbindet, ist mehr als nur der Baustoff Holz. Sie stehen für eine neue Haltung zum Bauen – ressourcenschonend, klimapositiv und architektonisch anspruchsvoll. Mit dem Österreichischen Staatspreis Holzbau 2026 wird diese Haltung erstmals auf nationaler Ebene sichtbar ausgezeichnet. Einreichfrist: 31. März 2026, 16 Uhr.

     

    Ein neuer Staatspreis für eine zukunftsweisende Baukultur

    Der Österreichische Staatspreis Holzbau wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) in Kooperation mit proHolz Austria ausgelobt und mit Mitteln des österreichischen Waldfonds gefördert. Die erste Preisverleihung findet im Mai 2026 statt.

    Im Fokus: Bauwerke, die auf vorbildhafte Weise architektonische und raumplanerische Qualität mit dem innovativen Einsatz von Holz verbinden. Holz wird dabei als ökologischer, ressourcenschonender und klimapositiver Werkstoff mit hoher technischer und gestalterischer Leistungsfähigkeit verstanden. Und als Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Baukultur.

     

    Kriterien für die Bewertung

    • Innovationsgrad: Neuartigkeit der Methode, Technologie bzw. des Holzeinsatzes, hohes Potenzial zur Marktumsetzung
    • Nachhaltigkeit und bewusster Materialeinsatz: Schonender Ressourceneinsatz, Kreislaufwirtschaft, Beitrag zur CO2-Reduktion
    • Übertragbarkeit & Vorbildwirkung: Weiterentwicklung für eine industrielle Umsetzung, gesteigerte Wertschöpfung für den Sektor Forst/Holz
    • Gesellschaftliche Relevanz: Beitrag zu aktuellen sozialen, kulturellen oder ökologischen Herausforderungen

     

    41 nominierte Projekte aus ganz Österreich

    Nominierungen für die erste Ausgabe des Staatspreises stehen bereits fest: 41 Projekte aus allen neun Bundesländern, die zwischen 2023 und 2025 bei den jeweiligen Landes-Holzbaupreisen ausgezeichnet wurden.

    Sie zeigen eindrucksvoll, wie breit Holzbau heute aufgestellt ist – vom öffentlichen Bildungsbau über Gewerbeimmobilien bis hin zu experimentellen Wohn- und Sonderbauten.

     

    Internationale Jury mit Praxis- und Forschungskompetenz

    Die Bewertung übernimmt eine international besetzte Jury aus renommierten Expert:innen:

    • Prof. Arch. DI Nicole Kerstin Berganski
    • Prof. Dr.-Ing. Annette Hafner
    • Dipl. Bauing. Pirmin Jung

     

    Sie stehen für jahrzehntelange Erfahrung in nachhaltigem Bauen, Holzbauplanung und Ressourcen-Effizienz mit einer engen Verbindung von Forschung und Praxis.

     

    Holzbau als Motor für Klimaschutz und Wertschöpfung

     

    Holzbau ist mehr als eine architektonische Disziplin. Er ist Teil einer größeren Bewegung: für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Innovation entlang der gesamten heimischen Holz-Wertschöpfungskette.

    Der Staatspreis Holzbau würdigt daher nicht nur Architekt:innen und Planer:innen, sondern auch Tragwerksplaner:innen, Bauherr:innen und ausführende Betriebe. Künftig wird der Preis alle vier Jahre vergeben.

     

    Preisverleihung und internationale Sichtbarkeit

    Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 28. Mai 2026, in den Sofiensälen in Wien statt. Ausgewählte Preisträger:innen werden zudem für den WoodPoP Dara Award nominiert und damit auf europäischer Ebene sichtbar gemacht.

    Der Österreichische Staatspreis Holzbau 2026 macht sichtbar, was heute schon möglich ist und wohin sich das Bauen von morgen entwickeln kann.

     

    Plus: Sonderpreis Innovation Holz – Neue Ideen für den Werkstoff der Zukunft

    Erstmals wird unter dem Dach des Staatspreises auch der Sonderpreis Innovation Holz vergeben. Dieser richtet sich gezielt an Projekte, die Holz neu denken – in seiner stofflich-mechanischen Nutzung, in der Anwendung und im Marktpotenzial.

    Gesucht sind innovative Konzepte mit hohem Umsetzungsgrad, die zeigen, wie vielseitig Holz heute und in Zukunft eingesetzt werden kann. Die Bewertung erfolgt durch eine eigene Jury aus Expert:innen der Materialwissenschaften, Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation.

    Für den Sonderpreis Innovation Holz endet die Einreichfrist am 31. März 2026 um 16 Uhr. Die Gewinner:innen werden im Zug der Preisverleihung des Staatspreises Holz am 28. Mai 2026 bekanntgegeben.

     

    Die Jury

    Die Jury des Sonderpreises Innovation setzt sich aus Expert:innen der Bereiche Materialwissenschaften, Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation zusammen.

    • Manfred Brandstätter, langjähriger Leiter der Holzforschung Austria, Juryvorsitzender
    • Caroline Palfy, Gründerin Orbyz, Plattform für nachhaltige Wirkung
    • Henrike Hügelsberger, FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
    • Georg Rappold, BMLUK, Abteilungsleiter Holzpolitik, Bioökonomie und Innovation

     

     

     

     

     

     

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