Wie läuft eine Wertholzsubmission eigentlich ab? DI Harald Hebenstreit, Forstberater der Landwirtschaftskammer Oberösterreich ist im Gespräch mit DI Ulrich Schwaiger, Geschäftsführer des Waldverbands Niederösterreich und Forstberater der LK Niederösterreich.
Ulrich Schwaiger erklärt, wie die Submission organisatorisch abgewickelt wird. Immerhin stellten 2026 insgesamt 194 Waldbäuerinnen und Waldbauern ihre hochwertigsten Stämme zum Verkauf. Nach dem Schlägern kontaktieren die Waldbesitzer:innen einen Forstberater. Stuft er den Stamm als submissionsfähig ein, wird der Transport zum Submissionsplatz organisiert. Dort wird das Holz vermessen, markiert und dokumentiert. Anschließend wird es im Rahmen einer sogenannten stillen Versteigerung, also eines schriftlichen Meistgebotsverfahrens, angeboten.
Und wer kauft solche Stämme? „Es ist definitiv ein internationaler Markt“, sagt Ulrich Schwaiger. Die Nachfrage reicht vom Furniererzeuger über Instrumentenhersteller bis hin zu spezialisierten Zulieferbetrieben der Autoindustrie.
Hochwertiges Laubholz ist damit weit mehr als regionales Produkt. Es ist Teil einer globalen Wertschöpfungskette und steht für nachhaltige Waldbewirtschaftung und Wertschöpfung aus einen Rohstoff, der über Generationen gewachsen ist und in Österreich verantwortungsvoll weitergedacht wird.
Nadelholz-Filet-Stücke optimal verkaufen
Laubholzbewirtschaftung muss gelernt sein
Waldgeschichten auf Facebook folgen
Waldgeschichten auf Instagram folgen
Waldgeschichten auf LinkedIn folgen
Waldgeschichten auf YouTube sehen



