Thomas, Forstwirt
Die französischen Staatsforste (ONF) verkaufen ihre schönsten Eichenstämme meist mittels Versteigerung. Dazu werden die Stämme aufgelegt und in Lose zusammengefasst. Die potenziellen Käufer haben dann 4 Wochen Zeit, die Stämme zu begutachten und für sich selbst zu entscheiden, wieviel sie für die das Holz bieten.
Am Tag der Versteigerung selbst haben sie dann 22 Sekunden Zeit, ihr Angebot abzugeben. Danach wird der Käufer bekannt gegeben. In diesem Fall liegen hier 2 Lose mit insgesamt 175 m³ Eichenholz, die in 44 Sekunden verkauft sind.
Aus diesen wertvollen Eichen werden vermutlich wunderschöne Möbel aber auch wertvolle Eichenfässer produziert, die das darin gespeicherte CO2– in Form von Kohlenstoff – über einen sehr langen Zeitraum gespeichert halten und somit zum Klimaschutz beitragen. Manche Fässer werden sogar über mehrere Jahrhunderte verwendet. Also wenn man ein Achterl Wein trinkt, kann das auch Klimaschutz sein.
Holzversteigerung
Holzversteigerungen sind ein traditionelles und effizientes Verfahren, um hochwertiges Holz an den Meistbietenden zu verkaufen. Bei einer Holzversteigerung haben Käufer die Möglichkeit, die aufgelegten Stämme im Vorfeld zu begutachten und sich ein Bild von deren Qualität zu machen. Am Tag der Versteigerung geht es dann oft sehr schnell, denn in wenigen Sekunden wird der Zuschlag erteilt. Solche Auktionen ermöglichen es den Waldbesitzern, einen fairen Preis für ihr Holz zu erzielen, während die Käufer Zugang zu seltenen und wertvollen Holzressourcen erhalten. Besonders Eichenholz ist aufgrund seiner Qualität gefragt und wird häufig für die Herstellung von langlebigen Produkten wie Möbeln oder Fässern verwendet.
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