Günter ist Forstwirtschaftsmeister und Waldpädagoge. Er sieht sich als Hüter und Botschafter des Waldes. Für ihn wird es immer schwieriger, den Wald so zu bewirtschaften, dass dieser einerseits gegenüber dem Klimawandel gewappnet ist und er andererseits auch wirtschaftlich davon leben kann. Er ist der Meinung, dass es eine Kostenwahrheit braucht. Denn hat der Holzverkauf in früheren Zeiten auch alle anderen Waldwirkungen mitfinanziert, ist dies aufgrund der gestiegenen Kosten und – real gesehen – gesunkenen Holzpreise nicht mehr möglich. Daher braucht es auch eine Honorierung für die Bereitstellung der verschiedensten Ökosystemdienstleistungen, welche die Waldbesitzer:innen durch ihre Bewirtschaftung zweifelsfrei optimieren – angefangen von der Schutzwirkung bis hin zur Biodiversität. Fehlt den Waldbesitzer:innen das Einkommen aus dem Wald, können sie diesen auch nur schwer klimafit halten.



