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Österreichs Wald in Zahlen: Das Poster zum Download

Aug. 25, 2026 | Fakten und Wissen

Österreich ist ein Waldland. Das ist nicht nur gefühlt so, sondern lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Fast die Hälfte des Bundesgebiets ist bewaldet. Doch wie hat sich die Waldfläche entwickelt? Wie viel Holz wächst nach, wie viel wird genutzt – und welche Rolle spielt stehendes Totholz? Die Waldinventur 2018–2023 liefert dazu aktuelle Ergebnisse.

 

Österreich wird immer waldreicher

 

Mehr als 4,02 Millionen Hektar Wald bedecken heute 48 Prozent der Fläche Österreichs. Seit Beginn der auf dem Poster dargestellten Erhebungen ist die Waldfläche kontinuierlich gewachsen. In der Inventurperiode 1961/70 waren es noch 3,69 Millionen Hektar und 44 Prozent des Bundesgebiets.

Wie waldreich Österreich ist, zeigt sich allerdings nicht überall im gleichen Ausmaß. Während in manchen Bundesländern deutlich mehr als die Hälfte der Landesfläche bewaldet ist, liegt der Anteil in anderen Regionen darunter. Welche Bundesländer besonders viel Wald aufweisen und wie sich Österreichs Waldfläche seit 1961 entwickelt hat, zeigt die vollständige Auswertung der Waldinventur 2018–2023.

 

Zuwachs und Nutzung rücken näher zusammen

 

Ein genauer Blick lohnt sich auch bei Holzzuwachs und Nutzung. Im Zeitraum 2007/09 wurden 85 Prozent des Zuwachses genutzt. In der aktuellen Inventurperiode 2018/23 liegt das Nutzungsprozent bei 97 Prozent. Zuwachs und Nutzung haben sich damit deutlich angenähert.
Gleichzeitig beträgt der Holzvorrat im österreichischen Ertragswald rund 1,18 Milliarden Vorratsfestmeter Stammholz. Dabei ist die Bezugsfläche wichtig: Während sich die Angaben zur Waldfläche auf den gesamten Wald beziehen, wird der Holzvorrat für den 3,36 Millionen Hektar großen Ertragswald ausgewiesen.

 

Mehr stehendes Totholz im Wald

 

Eine auffällige Entwicklung zeigt auch die Zeitreihe zum stehenden Totholz. Sein Anteil am gesamten Holzvorrat des Ertragswaldes stieg von 1,4 Prozent in der Inventurperiode 1981/85 auf drei Prozent im Zeitraum 2018/23. Heute stehen dort durchschnittlich 10,5 Vorratsfestmeter Totholz pro Hektar. Damit hat nicht nur die absolute Menge zugenommen. Auch der Anteil des stehenden Totholzes am gesamten Holzvorrat ist über die dargestellten Inventurperioden hinweg deutlich gestiegen.

 

Österreichs Wald auf einen Blick

 

Wie verteilt sich der Wald auf die Bundesländer? Wem gehört er? Welche Baumarten prägen ihn, und wie haben sich Waldfläche, Nutzung und Totholz über die Jahrzehnte verändert? Das Poster „Waldland Österreich“ des Bundesforschungszentrums für Wald steht zum kostenlosen Download bereit und bündelt die wichtigsten Ergebnisse der Waldinventur 2018–2023. Unser ausführlicher Artikel erklärt sämtliche Kennzahlen und ordnet die Grafiken übersichtlich ein.

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