Der Frühling macht den Wald großzügig: Wer jetzt durch heimische Wälder spaziert, dem fällt zuerst das Licht auf – wie es durch die ersten, noch durchscheinenden Blätter fällt. Dann der Geruch: frische Erde, feuchtes Moos, etwas Harziges in der Luft. Und wer genauer hinschaut, sieht: Es sprießt und treibt an allen Ecken. Was viele übersehen: Vieles davon ist essbar. Und zwar gut und vollgepackt mit Inhaltsstoffen, die kein Supermarkt-Superfood überbieten kann.
Essbare Wildpflanzen und Baumblätter: Vergessenes Wissen kehrt zurück
Dass Bäume einmal Salatbäume und Speiselaubbäume hießen, dass Lindenknospen zur Alltagskost gehörten und Ahornbäume als Süßungsquelle galten – das ist kein Märchen aus einer fernen Vergangenheit. Es ist vergessenes Wissen, das wiederentdeckt wird. Von Wildkräuterkundigen, von Spitzenköchen, von Menschen, die im Frühling einfach mal ein junges Lindenblatt auf ein Butterbrot legen und staunen.
Dazu kommen die Wildkräuter. Die ersten des Jahres erscheinen noch vor dem Blattaustrieb der Bäume. Mit Vitamin- und Mineralstoffgehalten, die manche Kulturgemüse alt aussehen lassen. Und Aromen, die man kennen möchte, bevor der Frühling wieder vorbei ist.
Die Schweizer Naturjournalistin Sarah Sidler hat sich mit genau diesem Thema beschäftigt. Ihr Beitrag führt in eine Waldküche ein, die gleichzeitig uralt und vollkommen aktuell ist. Mit konkreten Pflanzen, wichtigen Hinweisen zum Sammeln und zwei Rezepten, die Lust machen, es selbst auszuprobieren.
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