Forstwirt Thomas Leitner zeigt eine Eichenaufforstung, auf der rund 2.500 Eichen pro Hektar gepflanzt und mit Fege- bzw. Verbissschutz versehen wurden. Eine solche Aufforstung ist nicht nur aufwendig, sondern auch teuer.
Besser wäre es gewesen, die Eichen im späteren Endbaumabstand von etwa 12 bis 15 Metern in Gruppen zu setzen. Das entspricht rund 70 Eichennestern pro Hektar. Der Vorteil: Die „Reservisten“ stehen genau dort, wo man sie später auch braucht – nämlich dort, wo ein Z-Baum ausfallen könnte.
Die Zwischenräume kann man entweder der Natur überlassen oder bewusst mit Zeitmischungen bepflanzen, die im Zuge der ersten Durchforstung wieder entnommen werden.
Eine Gruppenaufforstung hätte damit zwei wesentliche Vorteile: Sie senkt die Kosten und erhöht zugleich die Sicherheit, dass an der gewünschten Stelle auch in Zukunft ein geeigneter Z-Baum stehen wird.
Eichennester im Wald
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Aufforstung: Der Natur im Klimawandel unter die Arme greifen
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