Forstwirt Thomas Leitner zeigt, dass man in einem Naturverjüngungs-„Kuddelmuddel“ schnell die Übersicht verlieren kann – und damit auch den Blick auf das Wesentliche.
Auf dieser Fläche hat man sich daher entschieden, zunächst eine klare räumliche Struktur zu schaffen: mit Pflegegassen, die später zu Rückegassen werden können.
Anschließend wurden im Abstand von rund zwölf Metern potenzielle Z-Bäume ausgewählt. Diese wurden dauerhaft markiert, geastet und von Bedrängern befreit. Die übrige Fläche blieb unangetastet – hier kann sich die Natur weiter entfalten.
Wichtig ist jedoch, die Z-Bäume regelmäßig zu kontrollieren. In ihrer Krone sollten keine direkten Konkurrenten wachsen. Kleinere Bäume in der Umgebung können dagegen sogar hilfreich sein: Sie beschatten den entasteten Stamm und verhindern, dass dort erneut Äste nachwachsen.
Warum ist das entscheidend? Hochwertiges Wertholz soll dick und astfrei sein. Zwei Dinge sind dafür nötig: ein gut beschatteter Stamm und eine große, vitale Krone ohne Konkurrenz.
Z-Baum-Auszeige im Wald: Wie Zukunftsbäume gezielt gefördert werden
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Rückegassen im Wald
Thomas möchte Wertholz produzieren
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