Warum gute Planung bei der Holzernte entscheidend ist
Sven und Gregor erklären, warum Rückegassen für die Waldbewirtschaftung unverzichtbar sind. Sie werden benötigt, um geerntetes Holz möglichst schonend aus dem Bestand zur Forststraße zu transportieren.
Dabei nutzt man oft bereits vorhandene Wege, auch wenn diese nicht immer optimal verlaufen. Wichtig ist vor allem eine langfristige Planung: Das Rückegassen-Netz sollte so angelegt werden, dass während der gesamten Waldbewirtschaftung immer dieselben Fahrspuren genutzt werden. Dadurch werden Boden und Wurzeln geschont und Schäden im übrigen Waldbestand reduziert.
Bereits bei der Planung muss berücksichtigt werden, mit welchen Maschinen und Verfahren das Holz später geerntet und transportiert werden soll. Auch die dauerhafte Markierung der Rückegassen spielt eine wichtige Rolle. Denn obwohl die Wege nach einer Holzernte meist gut sichtbar sind, verschwinden sie oft schon nach wenigen Jahren wieder unter Vegetation – die Natur erobert sie rasch zurück.
Was sind Rückegassen im Wald?
Rückegassen sind dauerhaft angelegte Fahrspuren im Wald. Sie ermöglichen es, Holz bei der Ernte gezielt und möglichst bodenschonend aus dem Bestand zu transportieren.
Warum bleiben Rückegassen dauerhaft bestehen?
Damit Maschinen nicht bei jeder Nutzung neue Wege durch den Wald anlegen müssen, werden Rückegassen langfristig geplant und immer wieder verwendet. So bleiben Schäden an Boden, Wurzeln und jungen Bäumen möglichst gering.
Rückewege im Wald: Unterschied zur Forststraße und warum sie für die Holzernte wichtig sind
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