Waldjäger Hermann besucht den Zertifikatslehrgang Waldökologie und Naturraummanagement in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl. Ihm geht es um ein ausgewogenes Miteinander von Wald und Wild.
Damit junge Bäume gut aufwachsen können, braucht es angepasste Bewirtschaftung auf beiden Seiten: eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, die ausreichend Licht für die Naturverjüngung schafft, und eine angepasste Wildbewirtschaftung, damit junge Bäume nicht zu stark verbissen werden.
Im Wald der FAST Pichl hat Hermann einen Bestand gefunden, in dem dieses Gleichgewicht gut sichtbar wird: Die Naturverjüngung bekommt ausreichend Licht, der Wildstand ist angepasst und junge Bäume können nachwachsen.
So ist bestmöglich gewährleistet, dass nach der Ernte der großen Bäume bereits die nächste Waldgeneration vorhanden ist. Während das Holz zu hochwertigen Holzprodukten weiterverarbeitet wird, wachsen junge Bäume nach und entwickeln sich Schritt für Schritt in Richtung stabiler, zukunftsfähiger Wald.
Wald und Wild – ein ausgeglichenes Verhältnis ist wichtig
Strukturreiche Wälder für das Auerwild nur durch Bewirtschaftung
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Fegeschutz, Verbissschutz und Dickungspflege
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