Kleinwaldbauer Karl besucht den Zertifikatslehrgang Waldökologie und Naturraummanagement in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl. Er erklärt, warum auch in einer naturnahen Waldbewirtschaftung Infrastruktur notwendig ist.
Rückewege und Forststraßen ermöglichen es, den Wald gezielt zu bewirtschaften. Ohne diese Erschließung könnten einzelne Bäume nicht so entnommen werden, dass ausreichend Licht für die Naturverjüngung entsteht. Ein fixes Wegenetz ist auch wichtig, um den Waldboden zu schützen. Denn wenn Maschinen nicht flächig durch den Bestand fahren müssen, werden Bodenverdichtung und Schäden an sensiblen Waldflächen reduziert.
So zeigt Karl: Naturnahe Waldbewirtschaftung bedeutet nicht, den Wald sich selbst zu überlassen. Sie braucht Wissen, Planung und eine durchdachte Infrastruktur, damit Holzernte, Bodenschutz und Naturverjüngung zusammen funktionieren.
Forststraßen bieten Nahrung und Lebensraum im Wald
Bodenschonende Waldpflege
Naturverjüngung im Wald: Licht schafft Vielfalt
Waldgeschichten auf Facebook folgen
Waldgeschichten auf Instagram folgen
Waldgeschichten auf LinkedIn folgen
Waldgeschichten auf YouTube sehen



