Forstberaterin Susi Teufl von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich ist auf der Suche nach Zeigerpflanzen. Dabei zeigt sie uns Buschwindröschen. Sie zählen zu den Schattenkräutern und weisen auf einen sehr gut mit Nährstoffen versorgten Boden hin. Für Bäume bedeutet das grundsätzlich sehr gute Produktionsbedingungen.
Was für Bäume günstig ist, schafft allerdings auch gute Voraussetzungen für Gräser, Brombeeren und andere Pflanzen. Würde man eine solche Fläche kahllegen, könnte sie in kurzer Zeit vergrasen oder verbuschen. Die natürliche Verjüngung hätte es dann deutlich schwerer.
Deshalb empfiehlt es sich, in solchen Beständen behutsam mit Auflichtung zu arbeiten. So kommt mehr Licht auf den Boden, ohne die Fläche vollständig zu öffnen und die Verjüngung bekommt den nötigen Vorsprung.
Aufgelichtete Wälder – ein Hort der Artenvielfalt
Die Naturverjüngung durch Bewirtschaftung und mit Vorlichtung einleiten
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Naturverjüngung nach Sturm und Borkenkäfer: Vielfalt auf 1.250 Metern
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