Forstberaterin Susi Teufl von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich ist auf einer Fläche unterwegs, die 2019 mit vielen unterschiedlichen Baumarten aufgeforstet wurde: Roteiche, Spitzahorn, Edelkastanie und mehr.
Die Bäume haben sich gut entwickelt und sind dem Rehäser – sprich: dem Maul des Rehs – bereits entwachsen. Ein Verbiss der Leitknospe kann damit nicht mehr passieren. In dieser Phase sind nun Formschnitt und Wertastung wichtig, um später nicht nur Brennholz, sondern auch Wertholz produzieren zu können. Beim Spitzahorn müsste zum Beispiel der Zwiesel sowie ein Steilast im unteren Stammbereich entfernt werden.
Die vorhandenen Holundersträucher sollten jedenfalls belassen werden, sofern sie das Wachstum der jungen Bäume nicht behindern. Denn sie sind eine gute Alternative für Rehe – entweder als Nahrung oder als Fegebaum, an dem der Rehbock sein Geweih verfegen kann. Damit ist gemeint, dass er im Frühjahr den Bast vom Geweih reibt.
Fegeschutz, Verbissschutz und Dickungspflege
Wertastung richtig ausführen
Günter erzeugt durch die Astung einer Douglasie wertvolles Holz
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