Braune Blätter, lichte Kronen und vertrocknete junge Bäume: Die vergangenen heißen und trockenen Wochen haben in Österreichs Wäldern sichtbare Spuren hinterlassen. Besonders betroffen sind laut ORF Teile Ober- und Niederösterreichs sowie die Südsteiermark.
Doch eine braune Baumkrone bedeutet nicht automatisch, dass der Baum abgestorben ist. Manche Bäume werfen bei Wassermangel frühzeitig Blätter ab, um die Verdunstung zu reduzieren. Ob sie sich erholen, zeigt sich häufig erst im Herbst oder beim Austrieb im nächsten Frühjahr.
Trockenstress macht Bäume anfälliger
Anhaltende Trockenheit kann Bäume schwächen und sie anfälliger für Schädlinge machen. Besonders gefährdete Fichten müssen deshalb sorgfältig auf Borkenkäferbefall kontrolliert werden. Auch junge Waldbäume benötigen Aufmerksamkeit: Forstleute prüfen, welche Naturverjüngung den Sommer überstanden hat und ob die gewünschten Baumarten genügend Licht und Platz erhalten.
Standortgerechte Mischwälder stärken
Nicht jede Baumart eignet sich für jeden Wald. Entscheidend sind unter anderem Boden, Höhenlage, Temperatur und Wasserversorgung. Mit standortgerechten Baumarten, Naturverjüngung, ergänzenden Pflanzungen und gezielter Pflege können Waldbewirtschaftende die Entwicklung vielfältiger und stabiler Bestände unterstützen.
Warum werden dabei manche geschädigten Bäume entfernt, während andere als wertvolles Totholz im Wald verbleiben? Und was können Waldbesucher:innen zum Schutz des Waldes beitragen? Im ausführlichen Artikel ist zu lesen, was Trockenheit im Wald bewirkt, wie Waldpflege geschwächte Bestände unterstützt und was jede und jeder Einzelne zu einem gesunden Wald beitragen kann.
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