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Internationaler Tag des Waldes 2026: Bedeutung für Klima, Wirtschaft und Österreich

März 18, 2026 | Aus dem Leben

Der 21. März 2026 ist mehr als ein symbolischer Tag, er ist aktueller denn je: Es ist der Internationale Tag des Waldes (festgelegt 1971 von der Food and Agriculture Organization
of the United Nations FAO). und kaum ein Ökosystem vereint so viele ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Funktionen wie der Wald.
Global betrachtet zählen Wälder – neben den Ozeanen – zu den wichtigsten Klimaregulatoren. Sie speichern Kohlenstoff, beeinflussen Wasser- und Nährstoffkreisläufe und sichern Lebensräume für eine enorme biologische Vielfalt. Gleichzeitig sind sie Grundlage wirtschaftlicher Wertschöpfung, Energielieferant und Rohstoffquelle.

Gerade für Österreich hat dieser Tag eine besondere Bedeutung. Rund die Hälfte der Staatsfläche ist bewaldet. Der Wald prägt Landschaft, Wirtschaft und Identität. Er schützt Siedlungsräume vor Naturgefahren, liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz, stabilisiert Böden und Wasserhaushalt und ist noch dazu für viele Menschen Erholungsraum. Ganz schön viel …
Dabei verändern Klimawandel, steigende Rohstoffnachfrage, globaler Handel und gesellschaftliche Erwartungen die Rahmenbedingungen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung einer nachhaltigen Bewirtschaftung, die Nutzung und Schutz miteinander verbindet.

 

“Wälder und Wirtschaft”: Das Motto 2026

 

Das Motto 2026 lautet „Wälder und Wirtschaft“. Damit rückt die FAO die Dimension gesunder Waldökosysteme in den Fokus. Wie stark Volkswirtschaften von Naturleistungen abhängen, wird oft unterschätzt. Und ebenso wie die Rolle, die nachhaltige Forstwirtschaft für Klimaschutz und Bioökonomie spielt, also für eine Wirtschaftsform, die auf erneuerbare, biologische Ressourcen wie Holz statt auf fossile Rohstoffe wie z.B. Erdöl baut.

Der Internationale Tag des Waldes gibt Anlass, genauer hinzuschauen: Wie wirken sich globale Entwicklungen auf Österreichs Wälder aus? Welche Verantwortung tragen wohlhabende Länder im internationalen Zusammenhang? Und wie kann nachhaltige Waldbewirtschaftung gleichzeitig Klimaschutz, Wertschöpfung und Resilienz sichern?

Waldgeschichten blickt auf Fakten, Zusammenhänge und die besondere Rolle des Waldes im Jahr 2026 – im Spannungsfeld von Klimaschutz, globalen Rohstoffmärkten und regionaler Wertschöpfung.

 

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