Wann ist Heizen mit Holz klimafreundlich? Forstwirtschaftsmeister Günter Dünser weiß: Heizen mit Holz ist unter anderem klimafreundlich, wenn nicht mehr genutzt wird, als im Wald nachwächst. Diese Bedingung erfüllt nachhaltige Waldbewirtschaftung. Das freigesetzte CO₂ entspricht dabei jener Menge, die der Baum zuvor gebunden hat.
Warum spielt die Region eine entscheidende Rolle?
Regionale Nutzung reduziert Transportemissionen. Kurze Wege verbessern die Klimabilanz messbar. Gleichzeitig stärkt die Nutzung vor Ort die Wertschöpfungskette, von der Ernte bis zur Energiegewinnung. In Österreich sichern Hackgutbetriebe und lokale Strukturen Arbeitsplätze und erhöhen außerdem die Versorgungssicherheit.
Wie sauber ist Heizen mit Holz heute?
Moderne Biomasseanlagen arbeiten effizient und emissionsarm. Der Ausstoß von Feinstaub ist bei aktueller Technik und richtiger Bedienung deutlich reduziert. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Öl, Gas und Kohle weist Holz eine bessere Klimabilanz auf. Voraussetzung sind geeignete Anlagen und trockener Brennstoff.
Fazit
Holzenergie ist klimafreundlich, wenn sie nachhaltig bereitgestellt, regional genutzt und technisch sauber eingesetzt wird. Sie verbindet Klimaschutz, regionale Wirtschaft und Versorgungssicherheit.
„Es ist eine angenehme Wärme, es ist ein beruhigender Anblick, es tut der Seele gut”, sagt Günter. Und was ihm nicht weniger wichtig ist: „Es ist eine angenehme Wärme, es ist ein beruhigender Anblick und es tut der Seele gut.“
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