Warum häufige Mastjahre kein gutes Zeichen sind
Simon und Samuel von der LFS St. Andrä erklären, warum der mittlerweile häufig in großen Mengen auftretende Blütenstaub kein gutes Zeichen für den Wald ist.
Normalerweise treten sogenannte Mastjahre, in denen Bäume besonders viel Blütenstaub und Samen produzieren, etwa alle fünf bis sieben Jahre auf. Mittlerweile werden solche Mastjahre deutlich häufiger beobachtet, teils bereits im Abstand von rund zwei Jahren. Für die Bäume bedeutet das eine erhebliche zusätzliche Belastung.
Ein wesentlicher Grund dafür: der menschengemachte Klimawandel. Hitze, Trockenheit und andere Stressfaktoren setzen die Bäume unter Druck. Unter starkem Stress investieren Bäume verstärkt in ihre Vermehrung. Diese erhöhte Samen- und Pollenproduktion kostet jedoch zusätzliche Energie. Dadurch können die Bäume noch anfälliger für Schädlinge und Krankheiten werden.
Umso wichtiger ist es, Wälder an den Klimawandel anzupassen und gleichzeitig Maßnahmen zu setzen, um die Klimaerwärmung einzudämmen.
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