• Waldbesucher:innen

Das Jahr im Wald: Februar

Feb. 23, 2026 | Aus dem Leben, Schönheit und Vielfalt

Der Wald wirkt im Februar noch immer frostig und erstarrt und doch … es beginnt sich ganz behutsam etwas zu verändern, und zwar sehr bedeutsam.

 

Mit jedem Tag gewinnt das Licht an Kraft. Die Laubbäume stehen noch kahl, sodass die Sonne bis auf den Waldboden fällt. Licht und Temperaturen wirken als Signalgeber: Knospen wie Schneeglöckchen reagieren sensibel auf die zunehmende Tageslänge, Mikroorganismen im Boden werden aktiver, Nährstoffe beginnen sich langsam zu mobilisieren. Während im Jänner reine Energiesparstrategie herrscht, startet im Februar das vorsichtige Hochfahren biologischer Prozesse.

Für Wildtiere ist diese Phase kritisch: Rehe, Hirsche oder Füchse haben einen langen Winter hinter sich, die Energiereserven sind knapp. Jede unnötige Störung kostet Kraft. Auch in der Forstwirtschaft ist der Februar ein zentraler Arbeitsmonat. Bei der Holzernte tragen die empfindlichen, aber nun gefrorenen Böden schwere Maschinen, ohne Schaden zu nehmen. Dazu kommt, dass der geringere Wassergehalt im Holz seine Qualität verbessert und auch Pilze und Insekten haben bei Kälte kaum Chancen. Gleichzeitig erfordert Schadholz durch Schnee- oder Windbruch rasche Aufarbeitung, um Borkenkäferbefall vorzubeugen. Es herrscht also jede Menge Bewegung.

 

Den Wald im Februar genießen

 

Der Februar ist auch für Spaziergänger oder Schneeschuhwanderer ein besonderer Monat: Es ist noch richtig Winter mit wunderbar frischer Luft. Hier und da entdecken sie Tierspuren – war es ein Reh, ein Hase? Aktiver Naturschutz geht bei einem Ausflug auch ganz nebenbei: einfach auf den Wegen bleiben, Dämmerungszeiten meiden und den Hund anleinen.

Wer tiefer in die ökologischen, forstlichen und praktischen Zusammenhänge eintauchen möchte, findet im ausführlichen Beitrag „Das Jahr im Wald – Februar“ detaillierte Hintergründe plus ausgewählte Ausflugsziele in ganz Österreich.

 

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