Forstwirt Thomas Leitner besuchte im Rahmen der Forsttagung 2026 einen Urbarialwald im Burgenland. Sein Eindruck: „Vor lauter Bäumen sieht man den Wald gar nicht.“ Der Bestand ist sehr dicht. Genau hier müsste aus seiner Sicht dringend gehandelt werden. Denn auch dieser Wald steht unter dem Druck des Klimawandels. Besonders die Fichten könnten in Zukunft zunehmend Probleme bekommen – durch Trockenheit, Hitze und Folgeschäden.
Die Forstberatung empfiehlt daher, gezielt einzugreifen: Schlechte Qualitäten und einzelne stärkere Bäume sollten entnommen werden. So kommt wieder mehr Licht auf den Boden, und die vorhandene Naturverjüngung kann sich besser entwickeln. Zusätzlich wird eine Zäunung empfohlen, um junge Bäume vor Wildverbiss zu schützen.
Entscheidend ist jetzt, dass diese Maßnahmen auch umgesetzt werden. Denn einfach abzuwarten, bis der Klimawandel stärker zuschlägt, hätte negative Folgen: für den Wald ebenso wie für seine Bewirtschafter.
Klimafitter Wald
Klimawandel-Schäden im Wald: Was sie für Waldbesitzer:innen bedeuten
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Der Klimawandel und die Zukunft der Wälder
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