Wie Wilddruck die Verjüngung von Eiche, Tanne und klimafitten Baumarten beeinflusst
Warum wachsen manche Baumarten im Wald kaum nach? Dieser Frage gehen Schüler:innen nach. Gabriel und David von der LFS Stiegerhof zeigen eine sogenannte Weiserfläche, ein wichtiges Werkzeug in Forstwirtschaft und Jagd.
Eine Weiserfläche ist ein eingezäunter Vergleichsbereich im Wald. Hier lässt sich untersuchen, wie sich die Naturverjüngung entwickelt – einmal geschützt vor Wildverbiss und einmal außerhalb des Zauns unter Wildeinfluss.
Der Vergleich macht sichtbar:
- Welche Baumarten sich natürlich verjüngen können.
- Wie stark Wildverbiss junge Bäume beeinflusst.
- Ob der Wilddruck für gewünschte Baumarten zu hoch ist.
Bleibt die Verjüngung außerhalb des Zaunes aus, kann das ein Hinweis auf zu hohen Wilddruck sein. Dann suchen Forstwirtschaft und Jägerschaft gemeinsame Lösungen.
Gerade klimafitte Baumarten wie Eiche, Tanne und andere Mischbaumarten haben es unter starkem Wildeinfluss oft schwer, sich natürlich zu etablieren.
Ein klimafitter Wald entsteht nur, wenn Waldverjüngung gelingt. Und dafür braucht es Zusammenarbeit im Revier.
Mit Vergleichsflächen den Wildeinfluss in Wald beobachten
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Strukturreiche Wälder für das Auerwild nur durch Bewirtschaftung
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