Agrarstudent Andree Guhl über den Frost im Frühjahrswald
Sie sind ganz wichtig: Chill-Phasen. Und zwar nicht nur für uns, sondern auch für den Wald. Agrarstudent Andree Guhl erklärt, warum Knospen selbst bei Frost keinen Schaden nehmen. Der Schlüssel liegt in der sogenannten Dormanz, der kontrollierten Winterruhe der Pflanzen.
Während dieser Phase treiben die Knospen trotz milder Tage nicht aus. Erst wenn sie über einen bestimmten Zeitraum ausreichend Kältereize erhalten haben – das sogenannte Chilling –, verändert sich ihre physiologische Reaktion. Die Pflanze wird wieder empfindlich für steigende Temperaturen.
Steigt im Frühjahr die Wärme nachhaltig an, endet die Dormanz – und die Knospen beginnen zu treiben. Dieser fein abgestimmte Mechanismus verhindert Frostschäden und sichert das Überleben der Pflanzen.
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