Grundsätzlich ist Forstwirtschaftsmeister und Waldpädagoge Günter ein Verfechter der Naturverjüngung. Leider ist diese aber nicht überall möglich, wie zum Beispiel an diesem Hang. Aus Gründen der Verkehrssicherheit mussten die Bäume geerntet werden. Eine natürliche Verjüngung würde hier, wenn überhaupt, sehr lange brauchen. Daher setzt man an dieser Stelle auf künstliche Verjüngung.
Wichtig dabei: die standortsangepasste Baumartenwahl. Auskunft darüber erhält man in der Forstberatung oder über die Baumartenampel des BFW. Die verwendeten Topfpflanzen haben den Vorteil, dass sie durch ihren Ballen einen kleinen Startvorteil auf kargen Waldböden haben.
Außer der Haue kommen mittlerweile auch Schlagschrauber mit Pflanzlochbohrer zum Einsatz, mit denen sich die passende Lochgröße bohren lässt. Entscheidend bei der Pflanzung ist, dass die jungen Bäumchen ordentlich festgedrückt werden, damit sie gut anwachsen können.
Klimafitte Baumarten erkennen mit dem BFW-Ampelsystem
Baumartenreichtum – wichtiges Element für den klimafitten Wald
Baumartenreichtum – wichtiges Element für den klimafitten Wald
Baumarten
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