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Österreichische Forsttagung 2026: Wald im Wandel

  • Waldbesitzer:innen
  • Waldarbeiter:innen

Wenn sich am 28. und 29. Mai 2026 Försterinnen und Förster, Waldbesitzer, Wissenschaftler und Vertreter aus Politik und Wirtschaft im burgenländischen Stadtschlaining treffen, steht ein Thema im Mittelpunkt, das die gesamte Branche bewegt: „Wald im Wandel“.

Die Österreichische Forsttagung 2026 widmet sich den tiefgreifenden Veränderungen, die Österreichs Wälder derzeit prägen – vom Klimawandel über neue gesellschaftliche Erwartungen bis hin zu Fragen der nachhaltigen Holznutzung und natürlich: „Was getan werden muss, um auch in Zukunft Wälder zu haben.“ So formuliert es Johannes Wohlmacher, Präsident des Österreichischen Forstvereins.

Die Tagung findet auf der Friedensburg Schlaining statt. Bereits am Vorabend lädt eine Burgführung mit anschließendem Come Together zur ersten Begegnung und zum Austausch ein. Am Donnerstag stehen Vorträge auf dem Programm, bevor am Freitag 7 Exkursionen in die burgenländischen Wälder führen.

Österreichische Forsttagung

 

Die Österreichische Forsttagung zählt zu den wichtigsten Fachveranstaltungen der heimischen Forstwirtschaft. Jährlich kommen Waldbesitzer:innen, Forstbetriebe, Wissenschaft, Politik und Interessenvertretungen zusammen, um aktuelle Fragen rund um Wald, Klimawandel und nachhaltige Bewirtschaftung zu diskutieren.

Außer Fachvorträgen stehen Exkursionen, Praxisberichte und der Austausch innerhalb der Branche im Mittelpunkt. Die Tagung gilt als zentraler Treffpunkt für die österreichische Forstwirtschaft und bietet Einblicke in neue Entwicklungen, Forschungsergebnisse und praktische Lösungsansätze für den Wald der Zukunft.

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Wald im Wandel – Herausforderungen für Praxis und Forschung

 

Der Wandel in der Welt – sei es in Sachen Klima, Werte, Gesellschaft oder Strukturen – macht den Wandel der Wälder vielerorts sichtbar und die Forstwirtschaft hat dementsprechend vielfältige Erwartungen zu erfüllen.

Im Mittelpunkt der Vorträge stehen zentrale Zukunftsfragen der Waldbewirtschaftung: Diskutiert wird etwa, welche Alternativbaumarten und Herkünfte im Klimawandel eine Rolle spielen können, wie invasive Neophyten die Waldökosysteme verändern oder welche Bedeutung Kohlenstoffmanagement im Wald künftig haben wird. Weitere Impulse beschäftigen sich mit innovativen Ansätzen wie einer digitalen Früherkennung von Waldkrankheiten, dem Wasserrückhalt im Wald und der Holzlogistik.

Praxis im Wald: Sieben Exkursionen

 

Ein besonderer Schwerpunkt der Forsttagung sind die Exkursionen am zweiten Veranstaltungstag: Sie führen die Teilnehmer:innen in unterschiedliche Waldlandschaften und zeigen konkrete Beispiele aus der Praxis.

Die Themen reichen vom natürlichen Waldumbau und der Förderung der Biodiversität in den Revieren der Österreichischen Bundesforste über die Bewirtschaftung im Forstbetrieb Esterházy bis hin zum Konzept des Dauerwaldes im Günser Gebirge. Weitere Exkursionen widmen sich dem klimafitten Wald im Kleinwaldbereich, der Laubwaldbewirtschaftung im Weingebirge oder dem Wald als Lern- und Bildungsraum.

Auch neue Formen der Waldnutzung werden thematisiert: Eine Exkursion führt mit dem Mountainbike zu den Burgenland-Trails am Geschriebenstein.

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Austausch, Begegnung und Perspektiven

 

Neben den fachlichen Inhalten versteht sich die Österreichische Forsttagung auch als Plattform für Austausch und Vernetzung. Ein „forstlicher Begegnungsabend“ bietet Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

Damit verbindet die Tagung drei Ebenen: wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und persönliche Begegnungen.

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Quellen

Rechte & Produktion

© 2022 BFW und waldgeschichten.com  – Die österreichischen Familienwaldbetriebe & Österreichischer Forstverein – Unterstützt durch den Holzinformationsfonds der Landwirtschaftskammer Österreich

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