Waldumbau im Fichtenwald – radikal und klimafit

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Waldbesitzer Georg Kanz ist seinem Fichtenwald und hat „was relativ Radikales vor“: Er wird die Mehrzahl an Fichten entnehmen. Der Grund: Die Bäume auf der ehemaligen Weide sind alle stark geschädigt und damit ein großer Magnet für Borkenkäfer.

Hintergrund: Der Borkenkäfer ist ein sogenannter Sekundärschädling. Heißt: Er befällt Bäume, die ohnehin nicht gesund sind. Ganz besondere Bäume lässt Georg stehen: „Alt und dick“, Bäume mit besonderen Wuchsformen, auch abgestorbene Bäume – also Totholz, und alles, was nicht Fichte ist. Und dann?

Georg wird den Bestand neu aufbauen. Er wird 2.000 bis 3.000 neue Bäume pflanzen, darunter Tanne, Buche, Lärche, Ahorn, Linde und andere Baumarten – „ein buntes Kuddelmuddel“. Die werden die kommende Fichtennatürverjüngung wertvoll ergänzen. Denn die Fichte hat auf dieser Höhe seines Waldes, rund 1.100 Meter, natürlich ihre Berechtigung.

 

 

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